Leistungssteigerung durch eine Creatin-Kur:

Eine Creatin-Kur begünstigt die Leistungsfähigkeit des menschlichen Körpers. Sie kommt hauptsächlich bei Kraft- und Ausdauersportlern zum Einsatz. Creatin beeinflusst die Muskelkontraktion des menschlichen Körpers. Außerdem ist die organische Säure für die Hirn- und Nervenfunktion notwendig. Eine Behandlung mit Creatin-Präparaten sollte mit dem Hausarzt abgesprochen werden.

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Nahrungsergänzung:
Diese Mittel eignen sich zur Creatin-Kur

Ein Nahrungsergänzungs-Mittel mit Creatin wirkt leistungssteigernd und begünstigt darüber hinaus die Muskelbildung. Im Gegensatz zu einer Dauereinnahme von Creatin bewirkt die Creatin-Kur einen schnelleren und nachhaltigeren Erfolg. Dabei erfolgt die Einnahme über mehrere Wochen.

 

Empfohlene Anwendung des Creatins

Eine Creatin-Kur empfiehlt sich in Zeiten des intensiven Muskeltrainings. Dabei gilt es, auf die Menge der organischen Säure zu achten. In der Regel startet die Creatin-Kur mit einer “Aufladephase”.

Dabei nimmt der Sportler eine erhöhte Dosis an Creatin ein, um den Säuregehalt innerhalb des Körpers schnell zu erhöhen. Nach einer Woche gilt es, die optimale Einnahmemenge zu beachten. Der menschliche Körper scheidet einen Großteil des aufgenommenen Creatins über den Urin aus. Eine Dosis von rund vier Gramm Creatin deckt den Tagesbedarf während des Trainings ab. Allerdings hängt die optimale Tagesdosis von dem Körpergewicht sowie von den Trainingszielen des Sportlers ab. Es macht Sinn, die Menge des notwendigen Creatins mit einem Arzt zu besprechen.

Die Creatin-Einnahme erfolgt jeden Morgen sowie vor dem Training. Traubensaft und Traubenzucker begünstigen die Aufnahme des Supplements. Wer keinen Sport treibt, verzichtet auf die Aufladephase. Stattdessen beträgt die Creatin-Dosis während der gesamten Kur zwei bis vier Gramm pro Tag. In diesem Fall bleiben unangenehme Nebenwirkungen, wie Durstgefühl und Blähungen aus. Allerdings ist eine verlängerte Einnahmezeit vonnöten, um den gewünschten Effekt der Leistungssteigerung zu erzielen.

 

Verstärkte Muskelkraft nach Creatin-Kur

Die Wirkung des Creatins nimmt nach drei bis vier Wochen ab. Darüber hinaus tritt bei einer langen Einnahme des Nahrungsergänzungs-Mittels ein Gewöhnungseffekt ein. Der Körper stellt die Produktion des körpereigenen Creatins ein. Deshalb ist die Länge der Creatin-Kur wichtig für deren Erfolg. Sie dauert im Optimalfall nicht länger als vier bis sechs Wochen an. Anschließend erfolgt eine Einnahmepause, in der die körpereigene Creatin-Produktion beginnt. Nach sechs bis acht Wochen besteht die Möglichkeit einer erneuten Creatin-Kur.

Eine Creatin-Kur strapaziert die Nieren. Sie sind für den Abbau der organischen Säure verantwortlich. Bei einem übermäßigen Creatin-Konsum droht ein Organschaden. In allen Fällen gilt es, während der Kur ausreichend Flüssigkeit aufzunehmen. Dies aktiviert die Nierenaktivität und erleichtert das Ausscheiden des Stoffes. Im Gegenzug macht es Sinn, auf Alkohol und Koffein zu verzichten. Beides hemmt die Creatin-Wirkung. Darüber hinaus reagiert der Körper während der gesamten Creatin-Kur mit einer Gewichtszunahme. Grund hierfür sind die durch das Supplement bedingten Wasser-Einlagerungen. Insbesondere während der Aufladephase rechnet der Sportler mit einer Gewichtszunahme von bis zu drei Kilogramm. In der Erhaltungsphase vermindern sich die Wasser-Einlagerungen ‒ stattdessen tritt eine erhöhte Muskelkraft ein.

 

Wer eine Creatin-Kur mit Aufladephase wählt, verspürt innerhalb kurzer Zeit eine verstärkte Muskelkraft. Wichtig ist, die erhöhte Dosis während der Anfangsphase sinnvoll über den Tag zu verteilen. Experten raten, vier Mal pro Tag jeweils fünf Gramm Creatin einzunehmen. Die organische Säure entfaltet ihre optimale Wirkung, wenn der Sportler sie in Kombination mit folgenden Nahrungsmitteln zu sich nimmt:

  • Joghurt,
  • Traubenzucker,
  • Fruchtsäfte,
  • warmes Wasser,
  • Milch.

Experten empfehlen, das Creatin in der Flüssigkeit zunächst aufzulösen und anschließend zu trinken.

 

Nebenwirkungen einer Creatin-Kur

Überschreitet die Creatin-Kur die empfohlene Länge, treten Nebenwirkungen auf. Darüber hinaus ist mit Komplikationen zu rechnen, wenn der Sportler dauerhaft eine erhöhte Menge des Nahrungsergänzungs-Mittels einnimmt. Hierzu zählen sowohl Muskel- und Magenkrämpfe als auch Durchfall und Blähungen. Um sämtliche Nebenwirkungen zu vermeiden, ist das Einhalten der empfohlenen Tagesdosis vonnöten. Die Aufladephase erstreckt sich über maximal sieben Tage.

Wer eine Creatin-Kur plant, beachtet die empfohlene Tagesdosis und die optimale Einnahmedauer. In allen Fällen raten Experten, die Tagesdosis des Nahrungsergänzungs-Mittels in kleineren Portionen über den Tag verteilt aufzunehmen. In diesem Fall gelingt es dem Körper, das Creatin bestmöglich aufzunehmen und mit einer erhöhten Leistungskraft zu reagieren. Es gilt, das jeweilige Präparat für die Creatin-Kur mit Sorgfalt auszuwählen. Zahlreiche Anbieter verkaufen Creatin-Produkte, die sich untereinander bezüglich ihrer Qualität und des Preises unterscheiden. Wichtig ist, dass das Creatin frei von sonstigen Zusatzstoffen und Verunreinigungen ist. Ein Creatin-Produkt, das zu 99,9 Prozent rein ist, besitzt eine Pharma-Qualität.

 

Eine Creatin-Kur dient der Leistungssteigerung eines Sportlers. Sie gliedert sich in der Regel in eine Auflade- und Erhaltungsphase. Anschließend erfolgt eine mehrwöchige Pause, in der die körpereigene Produktion des Stoffes erfolgt.

 

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